Juicen – Detox
Was ist das? Wie geht Juicen?

Schnell eine schöne, gesunde Haut durch Detox

Das wünschen wir uns alle: strahlend frische Haut, die frei ist von Unreinheiten, Rötungen oder einem unansehnlichen grauen Schleier. Jeder hört gerne das Kompliment „Du siehst aber gut aus“. Reine Haut bekommen – dafür kann man sehr viel selbst tun.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Haupt optisch besser aussehen zu lassen: durch ein gutes Make-up oder durch eine gute Ernährung – am besten ergänzt durch sportliche Aktivität. Reine Haut – gesunde Ernährung: da gibt es durchaus eine enge Verbindung.

Aber auch die Geisteshaltung und der seelische Zustand spielen eine wichtige Rolle. Jemand, der sehr unglücklich ist wird kaum gut aussehen. Ist der Mensch traurig, dann sieht man ihm das auch an. Und umgekehrt ist es genau so: jemand, der frisch verliebt ist, dem sieht man sein Glück an – gemäß der alten Weisheit, daß die Haut der Spiegel der Seele sei.

Detox heißt die aktuell besonders populäre Maßnahme, mit der die Haut wieder strahlend frisch aussehen soll. De-tox bedeutet entgiften. Entgiften hört sich in diesem Zusammenhang etwas dramatisch an, man könnte auch Reinigung sagen. Detox heisst konkret: den Körper von Belastungen befreien, die im Zusammenhang mit schlechter Lebensweise – insbesondere ungünstiger Ernährung – angesammelt wurden.

Das Thema Detox begegnet uns täglich.

Beworben werden Detox-Tees, Detox Wasser und spezielle Detox-Smoothies. Alle versprechen sie eine Verbesserung des Hautbildes in kürzester Zeit. Dennoch: wenn Sie ihre Ernährungsgewohnheiten nicht ändern und Ihren Körper weiter mit ungesunden Produkten (oft kann man diese Dinge garnicht mehr als „Lebensmittel“ bezeichnen) belasten, dann nützt auch der beste Detox Tee nicht.

Die schädlichen Belastungen in unseren Körpern werden häufig als „Schlacken“ bezeichnet, es gibt jedoch viele Fachleute, die behaupten, solche „Schlacken“ könne es überhaupt nicht geben.

Dennoch gibt es viele Wissenschaftler, Mediziner und Heilkundige, die darauf hinweisen, dass es durchaus nachweisbare Belastungen und schädliche Substanzen gibt und die daher auf eine Körperreinigung durch eine gesunde Ernährung vertrauen.

Schon Hippokrates (ca. 460 – 377 vor Christus), der Vater der Heilkunde sagte: „Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur.

Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor“. Außerdem stellte er fest, daß „Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.“

Weitere Befürworter einer gesunden Ernährung sind u. A. Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897), Henry G. Bieler (1893 – 1975), Dr. Max Gerson (1881 – 1959), Norman Walker (1886 – 1985 – Erfinder des sehr guten und sehr bekannten Norwalk-Juicers), Dr. Joel Fuhrman (*1953) und Dr. Michael Nehls (*1962) – um hier nur einige zu nennen.

Ich will hier keine wissenschaftlichen Halbwahrheiten verbreiten. Das Thema Ernährung ist zu komplex, als dass sich jemand darin in seiner Gesamtheit auskennt. Ausserdem sind viele Bereiche schlichtweg noch nicht oder noch nicht ausreichend erforscht.

Es ist jedoch hinreichend bewiesen, daß sich im menschlichen Körper schädliche Substanzen nachweisen lassen. Diese findet man bevorzugt im Fettgewebe. Hier handelt es sich oftmals um Schwermetalle und andere lipophile Substanzen.

Insofern ist es vernünftig, den Körper dazu zu bringen, diese ungünstigen und oftmals krankmachenden Stoffe loszuwerden.

Detox ist hier das Zauberwort. Dennoch ist es Unfug, zu denken, man könne sämtliche Ernährungssünden durch einige Tage „Detox-Pülverchen trinken“ wieder hinbiegen.

Jahrelange Ernährungsfehler und eine schlechte Lebensweise, die z. B. durch Bewegungsarmut verstärkt wird, kann man nicht in einer Woche wieder rückgängig machen. Dies ist schon länger bekannt: immerhin hat seinerzeit der gute Pfarrer Sebastian Kneipp seinen Patienten nicht nur die kalten Güsse, sondern vor allem eine bessere Ernährung und mehr Bewegung verordnet. Dieser Mann wusste damals bereits, dass reine Haut von Innen kommt.

Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen schnelle Ergebnisse erzielen wollen und eine sofortige Verbesserung wünschen. Daher ist es gut zu wissen, dass es durchaus möglich ist, durch z. B. eine Woche konsequentes Juicen einige Kilos abzunehmen, den Körper von Belastungen zu befreien und das Hautbild zu verbessern. Und wer will das nicht: reine Haut in einer Woche?

Deshalb: wer schnell seine Haut zum Strahlen bringen will, dem empfehlen wir einige Tage zu juicen. Der Begriff juicen stammt aus dem englischen: juice bedeutet Saft und juicen bedeutet, Säfte selbst herzustellen.

Juicen ermöglicht schnell eine reine Haut – Vitamine, Mineralstoffe und organische Mikronährstoffe bekommt der Körper hier nämlich in großen Mengen.

Bitte verwechseln Sie Juicen nicht mit dem Konsum von Smoothies oder bereits fertigen Säften aus dem Supermarktregal. Selbst machen ist wichtig, weil die Inhaltsstoffe nur dann frisch und sofort bio-verfügbar sind. Außerdem wissen Sie genau, was drin ist und daß keine Konservierungsstoffe enthalten sind.

Die wichtigen Mikronährstoffe bleiben nicht lange erhalten – in der Gerson Therapie spricht man davon, dass diese wichtigen Inhaltsstoffe nur ca. 20 Minuten halten (deshalb werden die Patienten in den Gerson-Kliniken auch jede Stunde mit einem frisch zubereiteten Saft versorgt)..

Einen guten Juice bereitet man sich am besten selbst zu, weil man genau weiß, was drin ist und dass er frisch ist.

Keine Frage – ein selbstgemachter „mean green“ oder liver mover“ schmeckt hervorragend, und zu wissen, dass man sich das gute Getränk selbst gemacht hat, gibt ein besonders gutes Gefühl. Dass nur Bio-Zutaten verwendet werden, versteht sich bei diesem wichtigen Thema von selbst.

Entscheidend für die Zubereitung eines Juices ist das Gerät, mit dem man ihn herstellt. Es sollte unbedingt ein „slow juicer“ sein. Also ein Gerät, dass nicht schnell arbeitet. Bitte keinen Entsafter, der mit 14.000 Umdrehungen arbeitet. Darin wird das Obst/Gemüse einfach zu heiß und zu viele der guten Mikronährstoffe werden dadurch zerstört.

Im Internet gibt es verschiedene Anleitungen zum Juicen. Besonders populär wurde das juicen durch das im Web verfügbare Video von Joe Cross. Joe Cross, ein Australier, der – bevor er mit dem Juicen begann – stark übergewichtig und sehr krank war, hat sich innerhalb von 60 Tagen von mehr als 40 kg befreien können.

Viel wichtiger ist aber: er benötigt keine Medikamente mehr. Und dass man durch Juicen einfach besser aussieht, dafür ist Joe Cross selbst der beste Beweis. Wenn man sich das Video ansieht, dann wird man feststellen, dass er nach 2 Monaten des Juicens einfach einen viel klareren Teint hat.

Das Video wurde um 2010 erstellt – es ist auf youtube zu sehen (leider nur in englischer version) und heisst: fat, sick and nearly dead (dick, krank und beinah tot).

Ein sehr viel älterer, in den Vereinigten Staaten sehr bekannter Juicer ist Jay Kordich. Er wurde 1923 geboren und gilt als der Vater des Juicens. Er war ein Leistungssportler und erkrankte in den 40-er Jahren schwer. Mit Juicen hat er sich selbst geheilt und es daraufhin zu seinem Ernährungsprinzip gemacht. Im Web sind zahlreiche Videos von ihm zu sehen.

Einige „Juicer“ empfehlen, beim Juicen Obst und Gemüse nicht zu mischen. Andere wiederum geben Rezepte, in denen durchaus beides gemischt werden kann. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was für ihn gut ist.

Wenn man beschließt, eine Woche oder länger zu juicen, dann sollte man den Start der Aktion auf arbeitsfreie Tage legen.

Denn wenn man das Juicen konsequent durchführt, beginnt der Körper sehr schnell mit dem Entgiftungsprozess (oder auch mit dem Detox).

Diese Phase ist sehr häufig begleitet von Unwohlsein, Müdigkeit und depressiver Verstimmung. Meist hält dies ca. 3 Tage an. Danach beginnt jedoch in den meisten Fällen ein regelrechter Energieschub, verbunden mit einem recht schnellen Gewichtsverlust. Es ist sehr wichtig, den Rat eines Arztes einzuholen, bevor man mit dem juicen beginnt. Es empfiehlt sich gleichfalls eine ärztliche Überwachung während des Juicens.

Auch Joe Cross liess sich während seiner 60-tägigen Phase stets ärztlich kontrollieren und beraten. Es war – auch für seinen betreuenden Arzt, Dr. Joel Fuhrman – erstaunlich zu sehen, wie schnell sich seine Blutwerte verbesserten.

Juice-Rezepte:

Frühstücks-Juice:

In unserem Haushalt ist besonders beliebt der Apfel-Möhren Juice. Er ist schnell zuzubereiten und hat bisher uns allen gut geschmeckt. Auch Gäste sind immer begeistert, wenn man Ihnen dieses schmackhafte Getränk anbietet. Danach kauft niemand mehr den Apfelsaft aus dem Tetrapak.

3-4 Bio-Möhren, 3-4 Bio-Äpfel
frischen Ingwer (auch bio) nach Belieben.

Möhren gut putzen – NICHT schälen und das untere Ende (wo das Grünzeug war) abschneiden. Danach der Länge nach durchschneiden. Am besten zweimal. Die Möhren sind hart und eine Herausforderung für den Juicer – also besser dünn schneiden. Die Äpfel abwaschen, und klein schneiden. Alles verwerten – auch Stiel und Kerngehäuse. Keinesfalls schälen!

Zuerst die Apfelstücke in den Juicer, danach die Möhren. Warum? Weil die Möhren durch ihre Härte den Juicer schon ein bisschen reinigen.

Wer es mag, gibt ein Stück Ingwer dazu (das ist energetisch sehr gut und sorgt für Feuer-Energie).

Ich selbst gebe noch einige Tropfen Leinöl hinzu und etwas von meinem Calcium-Magnesium Pulver.

Ein exzellenter Start in einen energiereichen Tag.
Liver Mover

Der Liver Mover ist ein klassisches Rezept, das im Internet zu finden ist. Jay Kordich hat dieses wunderbare Getränk kreiert – dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Danke, Jay!

Liver-mover bedeutet soviel wie „die Leber auf Trab bringen“ und tatsächlich ist der köstliche Liver mover ein regelrechter Leber-boost. Da die Leber auch für die Haut eine wichtige Funktion erfüllt, ist der liver mover besonders gut geeignet, um das Hautbild zu bessern:

Zutaten: rote Beete, 2 Äpfel (Gala ist sehr gut)

eine rote Beete (zitronengroß und natülich bio) waschen und halbieren, juicen, dann 2 Äpfel (optimal. Gala – und bio sowieso) juicen. Ihre Leber wid fröhlich sein!

Es ist sicher gut, wenn Sie eine Woche juicen um abzunehmen oder eine schöne Haut zu bekommen. Viel besser aber ist es, wenn Sie das Juicen zu einem täglichen Bestandteil Ihrer Ernährung machen. Ihr Körper wird es ihnen danken.



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