Maca – ein Aphrodisiakum?
Was ist Maca? Maca ist eine in Europa relativ unbekannte Pflanze. Eigentlich ein Gemüse, und zwar aus den Anden. Sie zählt zur Familie der Kreuzblütler und ist eine Kresseart.
Erstaunlicherweise besitzt sie die Fähigkeit, noch in einer Höhe über 4.000 m zu wachsen. Sie ist unglaublich stark und trotzt in dieser – für Nahrungspflanzen völlig ungewöhnlichen Höhe – extremem Wetter, das sich durch aussergewöhnlich starke Sonneneinstrahlung, unerbittlichen Frost und extreme Stürme auszeichnet.
Die Maca-Pflanze hat eine ganz besondere Fähigkeit entwickelt: sie kann ihre Nährstoffe in dem unteren Teil der Pflanze – der Wurzelrübe - anreichern und ausserdem noch speichern.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Maca sind zunächst Stärke und Zucker; sie ist also sehr nahrhaft (60% - 65% Kohlenhydrate in getrockneter Maca). Aber sie enthält noch viel mehr: wir finden in ihr eine grosse Anzahl an essenziellen Aminosäuren, unterschiedlichen Fettsäuren und diversen Vitaminen (B2, B6, C, Niacin).
Ausserdem enthält Maca wichtige Mineralstoffe und zahlreiche Spurenelemente. Nachgewiesen sind ein besonders hoher Eisengehalt, ein extrem hoher Kaliumgehalt, Zink und Jod.
Der hohe Arginin-Anteil gilt als Libido-steigernd und fruchtbarkeitsfördernd.
Gerade für Ernährungswissenschaftler von besonderem Interesse sind aber weitere Inhaltsstoffe dieser vielseitigen Pflanze. Immerhin besitzt sie ganz aussergewöhnliche Fähigkeiten im Hinblick auf die Verbesserung des menschlichen Immunsystems, und sie gilt als gutes Potenzmittel.
Maca wurde schon in sehr früher Zeit von den südamerikanischen Völkern kultiviert. Die Inkas schätzten Maca als besonders nahrhaftes Gemüse und als Aphrodisiakum. Maca fand daher eine vielseitge Verwendung in der damaligen Küche: es wurde frisch oder getrocknet verwendet, fand Gebrauch bei der Zubereitung von unterschiedlichen Speisen, Suppen und sogar Getränken.
Da gerade in den grossen Höhen der Anden nur wenig vitalstoffhaltige Pflanzen gedeihen, kam der Maca eine besondere Rolle zu, denn sie diente den Inkas als Energie- und Vitaminspender und fand gleichzeitig als Potenzmittel Verwendung.
Die Maca hat inzwischen eine grosse Renaissance erfahren. Besonders in den USA ist der Bedarf besonders hoch, und auch in Europa steigt die Nachfrage. Dies hat zur Folge, dass wieder reichlich Maca in Peru angebaut wird.
Maca wird angeboten als Extrakt, als Pulver oder Tonikum, in Kapsel- oder Tablettenform. Auch Leistungssportler haben die positive Wirkung der Maca auf ihre Leistungsförderung erkannt. Maca gilt auch als effizientes Mittel gegen zahlreiche Beschwerden in der Menopause.
Da sehr viele unterschiedliche Maca-Sorten auf dem Gesundheits-Markt angeboten werden, empfiehlt es sich, ganz besonders auf die Herkunft zu achten. Zu empfehlen sind nur Produkte aus der echten Maca, d. h. sie sollte in einer Höhe von mehr als 3000 Metern in den peruanischen Anden angebaut worden sein. Sie erkennen diese an den Namen Lepidium Peruyuanum Chacón oder auch Maca Lepidium Meyenii. Die hochwertige Maca Lepidium Meyenii können Sie hier beziehen.
Diese Maca kann Ihnen helfen bei chronischer Müdigkeit und bei Schlafstörungen. Gleichfalls kann sie durchaus aphrodisierend wirken und die Fruchtbarkeit fördern. Insgesamt wird der Maca eine besonders vitalisierende Wirkung auf den Körper nachgesagt.