Welcher Bräunungstyp bin ich?

Die meisten von uns lieben die Sonne. Sie lässt uns gut aussehen und sorgt für körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Darüber hinaus ist sie wichtig für die Bildung von Vitamin D und unterstützt damit wirksam unseren Knochenbau. Zum Teil wird mit Sonnenlicht sogar gegen Depressionen und Hauterkrankungen therapiert.

Dennoch: allzu viel Sonne ist ungesund. Das machen uns die ständig steigenden Meldungen über Hautkrebs immer bewusster. Inzwischen ist wissenschaftlich bewiesen worden, dass die UV-Strahlen zu 90% für unsere Hautalterung verantwortlich sind. Obwohl wir die Sonne so sehr mögen, müssen wir uns davor schützen.

Aber wie weiss man, welchen Schutzfaktor man benötigt? Wie schafft man es, gesund zu bräunen?

Um richtig zu bräunen, muss man erst den Hauttyp festlegen. Der Hauttyp wiederum wird bestimmt durch das Melanin in der Haut. Melanin ist verantwortlich für die Pigmentbildung der Haut.

Man unterscheidet 7 klassische Bräunungstypen, die man von null bis sechs einteilt:

Typ 0:
Darunter fallen nur Menschen ohne Pigmente, die Albinos

Typ 1:
Alle Menschen mit einer sehr hellen, durchscheinenden, porzellanartigen Haut. Fast immer rothaarig und mit Sommersprossen, sehr häufigen Sonnenbränden ohne braun zu werden

Typ 2:
Sehr blonde Menschen mit heller Haut, wenig Sommersprossen, häufig Sonnenbrände und nur geringe Bräune

Typ 3:
Menschen mit heller bis etwas dunklerer Haut, blondem bis braunen Haar, keine Sommersprossen. Selten Sonnenbrand, wird leichter braun, allerdings nur helle bis mittlere Bräune

Typ 4:
Menschen mit dunkler bis mattierter Haut und meist dunklen bis schwarzen Haaren und ohne Sommersprossen. Fast nie Sonnenbrand, bräunt schnell.

Typ 5:
Menschen südländischen Types mit sehr dunklen bis schwarzen Haaren. Keine Sommersprossen, keine Sonnenbrände, bräunen sehr schnell

Typ 6:
Menschen mit dunkler Haut, schwarzen Haaren, keine Sommersprossen, nie Sonnenbrand
Menschen mit Hauttyp 1 benötigen einen sehr hohen Sonnenschutz, der bei mindestens 15, besser höher liegen sollte. Vor allem in den ersten Tagen ist Vorsicht geboten: Das Sonnenschutzmittel rechtzeitig auftragen (mind. 20-30 vor dem Hinausgehen), und trotzdem nicht zu lange in der Sonne bleiben.

Bräunungstyp 2 sollte in den ersten Tagen auf Lichtschutzfaktor 14 (LSF 14) zurückgreifen, wenn die Haut die erste Bräune erfahren hat, reicht Lichtschutzfaktor 9 – 14 aus.

Typ 3 benutzt in den ersten Tagen mindestens einen Lichtschutzfaktor 8, danach LSF 5-8.

Für Bräunungstyp 4 reicht in den ersten Tagen des Sonnenbadens LSF 4, später reicht LSF 2 – 4 aus.

Die Bräunungstypen 5 und 6 brauchen nur geringen oder keinen Schutzfaktor. Aber auch sie sollten nicht auf Feuchtigkeitspflege verzichten.

Denn die Sonne schadet der haut nicht nur durch die UV-Strahlung, sondern sie trocknet die Haut auch extrem aus und trägt damit zur Faltenbildung und vorzeitigen Hautalterung bei.

Wählen Sie daher eine gute Feuchtigkeitspflege, um Ihre Haut jugendlich straff und geschmeidig zu erhalten.

Besonders guten Schutz benötigen Kinder. Am besten setzt man sie nicht der direkten Sonne aus, schützt die Haut mit einen hohen Schutzfaktor (bis 25) und den Körper durch luftige Kleidung. Achtung: auch im Wasser wirkt die Sonne, beim Schwimmen also nicht auf den Sonnenschutz verzichten.

Auch Männer benötigen einen besonders guten Schutz. Da ihre Haut über weniger Antioxidantien verfügt als die Haut der Frauen, haben sie ein grösseres Risiko, Schaden durch UV-Strahlen zu nehmen. Die Hautkrebsrate ist bei Männern daher auch erheblich als bei Frauen. Daher ist es wichtig, dass Männer sich immer besonders gut gegen die schädlichen Strahlen schützen.

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